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Zeitschrift

Montanforschungszentrum Radhausberg

Hinweis vom 8. Oktober:

Die Drucklegung der ersten Hefte der Zeitschrift und damit auch die Publizierung unter http://mfzr.org verzögert sich noch um mehrere Wochen.

Einige Videos wurden wieder in das Netz gestellt. Siehe Link

Hinweis vom 15. Juli 2009:

Alle auf dieser Homepage angeführten Videoclips wurden Anfang Juli 2009 aus dem Netz genommen.

Für hilfreiche Kommentare zu den Filmen wird an dieser Stelle gedankt.

Videos werden in Zukunft an thematisch passenden Stellen in stark verkürzter und vertonter Form in die pdf-Varianten der Zeitschrift "Der Radhausberg" eingebunden.

Die Drucklegung der ersten Hefte der Zeitschrift und damit auch die Publizierung unter http://mfzr.org verzögert sich noch um einige Wochen.

Um Verständnis wird gebeten.

Wasserstollen

Ein entsümpfter Querschlag im Schiefer

Erztrage EW

Erztrage, armiert, Mitte 18.Jhdt., as found (in situ), ca. 58cm x 25cm.

 

Hinweise auf Ergänzungen bzw. Vervollständigungen zu Home 2001

Einreichplan für den Bau der Golderzaufbereitungsanlage im Säumerstallmuseum vom 15. Jänner 1994 (pdf-Dokument, ca. 11 MB).

Goldmühle
Bild oben: Die Golderzmühle, gebaut nach Plänen aus dem Jahre 1841 in 2/3 Originalgröße. Ein Meisterwerk.
 

Mr. BROMLY‘s letter, dated October 6, 1929. A preliminary report about resources of the "Gewerkschaft Rathausberg" gold mining property.

Abstract: Marketing efforts of Mr. H.L. Bermann determined an English Mining Company or a group of investors to send Mr. Bromly as consultant to Böckstein to evaluate prospects for restarting work at the socalled Siglitz-Bockhart-Erzwies gold mining area. Shortly after having seen parts of the property, he wrote a preliminary report about his discouraging impressions.

 
 

 

 

 

 

Auf vielfachen Wunsch wird die am Anfang des Jahres 2001 aus dem Internet genommene alte und in vielen Teilen wissenschaftlich nicht mehr aktuelle Website zum Gasteiner Goldbergbau - so erweist sich zum Beispiel insbesondere die These einer Stichstraße der Römer in das Bockhartrevier für Zwecke des Bergbaus oder sonstige Zwecke, als unhaltbar *) - bis auf  weiteres wieder zugänglich gemacht.

Hier der Link zur alten 2001er Webseite unter dem Titel: Der Gasteiner Goldbergbau.

Siehe auch die zweisprachige Einführung Introduction to the Goldmining History of the Gastein Valley, das Photoarchiv mit vielen Bildern vom Inneren des Radhausberges, etc.

Vortragsunterlagen Erzwies

Eine den Teilnehmern eines Vortrags über Montanforschungen auf der Erzwies bei Bad Hofgastein am 5. Mai 2002 übergebene Photomontage ist über den Link Vortrag Erzwies erreichbar. Fast alle Photos auf dieser Seite können formatfüllend vergrößert werden. Ein dazu passendes Übersichtsvideo (Ausschnitt) zum Flug über die oberen Bergbauhalden der Erzwies samt Panoramablick vom Silberpfennig über Schareck, Sonnblick bis zum Großglockner findet sich hier.

Videos

Es werden laufend Videos über Forschungsprojekte und Stollenfahrten eingebunden. Auf Videointerviews mit Herrn Professor Werner PAAR und dem ehemaligen Herrn Vizebürgermeister von Bad Hofgastein, Walter WIHART, darf hingewiesen werden.

Neueste Montanforschungsergebnisse

Eine vollständig neugestaltete Website mit umfangreichen, über viele Jahre erarbeiteten neuen wissenschaftlichen interdisziplinären Forschungsergebnissen zum Gasteiner Goldbergbau wird in der ersten Hälfte 2009 an dieser Stelle publiziert.

Ein Beginn ist mit den vorliegenden experimentellen Seiten unter dem neuen Radhausbergbanner gemacht.

Parallel dazu wird die unregelmäßig erscheinende Fachzeitschrift für die Publikation von neuen Ergebnissen der Montanforschung zum Gasteiner Goldbergbau - Der Radhausberg - in Printform herausgegeben und als pdf-Dokument bzw. in Auszügen über diese Webseite zur Diskussion gestellt.

Die Ergebnisse der montanarchäologischen Ausgrabungen auf der Erzwies werden nach Abschluss der wissenschaftlichen Arbeiten (Erstellung umfangreicher bebilderter Fundkataloge mit dazugehörigen Befunden, Bestimmung der geborgenen Tierknochen etc.) und nach Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt zuerst in einer einschlägigen Fachzeitschrift über Archäologie in Österreich publiziert.

Leider wurden zum geologischen Forschungsanteil die zeitaufwändigen tachymetrischen Vermessungen untertags/übertags sowie die Aufnahme der strukturgeologischen Details der Erzwies samt Umgebung zuletzt stark erschwert, da der derzeitige Jagdpächter mit dem Argument einer angeblichen Jagdbehinderung und Störung des Wildes die Grundbesitzer bewogen hat, die jahrelang gegen Bezahlung einer Wegerhaltungsgebühr genehmigte Auffahrt mit dem Geländewagen bis zur Ecklgrube unterhalb der Erzwies zu untersagen.

Glück auf !

Danksagung vorab zu den speziellen Danksagungen bei den einzelnen Publikationen: Mein besonderer Dank gilt Herrn o. Univ. Prof. Dr. Andreas Lippert, Institut für Ur- & Frühgeschichte der Universität Wien, ohne dessen tatkräftige Unterstützung jeglicher Art einige Forschungsprojekte nicht oder nicht mehr bestehen würden. Diese Unterstützung verpflichtet und motiviert, die einzelnen Vorhaben nach Kräften in nützlicher Frist abzuschliessen.

 

 
Eingangshalle Silberpfennighöhle
Eingangshalle der Silberpfennighöhle gegen Westen

 

 

Abbaukaverne
Bergbau Erzwies: Abbaukaverne.

Anmerkung: Die Erschließung dieses Bergbaus im Rahmen eines vom Bundesdenkmalamt genehmigten archäologischen Projektes eröffnete die Möglichkeit der Initialisierung eines mineralogischen Teilprojektes zur "Genese der Silber-Zink-Lagerstätten im Erzwies-Revier bei Bad Hofgastein".

Siehe dazu die Zielsetzung für dieses Projekt in einer Darstellung der Kommission für Grundlagen der Mineralrohstoffforschung.

Der dieser Zielsetzung zugrunde liegende Entwurf des Forschungsantrags von seiten des MFZR vom 7. März 2001 ist als pdf-Dokument einsehbar.

Über die einschlägigen Forschungsergebnisse zu diesem Projekt hat Herr Professor Werner PAAR im "Buch vom Tauerngold" (2006, Verlag Anton Pustet) auf den Seiten 65 bis 72 berichtet. In diesem Bericht ist auch eine Karte des Grubengebäudes und des Höhlensystems der Silberpfennighöhle enthalten.

Über den aktuellen Stand neuer Forschungsergebnisse und Fortsetzung der Silberpfennighöhle wird getrennt berichtet.

 

Über die Auswahl der Domainendung .org:

"Trusted across all backgrounds, ages and nationalities, .ORG is where people turn to find credible information, get involved, fund causes and support advocacy. As a premier domain, .ORG provides an unrivaled channel to share ideas, to enhance lives, to advance your mission."

Eine besondere Empfehlung für Pilzfreunde: Link zur Pilzseite Untersberg mit hunderten hervorragenden Pilzbildern, welche über einen Pilzindex abrufbar sind.

Unter whois findet sich das Impressum nach Eingabe von mfzr.org

Aktualisiert am 22. März 2009, Zurück

 

Copyright © 2009 Erwin Leitner

Anmerkungen

Radhausbergmassiv

Der berühmte Weltkurort Bad Gastein vor dem Radhausbergmassiv. Die Reichgold führende Hauptkluft beißt unterhalb der in der Bildmitte sichtbaren höchsten Bergspitze (Salesenkogel) aus (siehe die eingezeichnete gelbe Linie).

Der kaum ausgeprägte Gipfel des Radhausberges liegt rechts unterhalb des Gipfels des Salesenkogels und knapp rechts vom obersten Teil des Hauptkluftausbisses.

Böckstein liegt am Fuße des Radhausberges etwas oberhalb der Bildmitte auf ca. 1100 m über dem Meeresspiegel.

Circa 180 Meter über Böckstein liegt der Gasteiner Heilstollen (rote Linie als Projektion nach außen), das Gesundheitszentrum der Radon-Therapie.

Es läßt sich nachweisen, daß am Vortrieb des heutigen Gasteiner Heilstollens während des zweiten Weltkriegs - neben den ca 30% einheimischen Knappen - zu rund 70% Knappen aus Polen gearbeitet haben.

Siehe dazu auch den Bericht des Betriebsleiters Karl Zschocke über den Vortrieb des Radhausberger Unterbaustollens für den Monat Dezember 1942. Demnach war der Stand der Belegschaft am Monatsschluss: 15 Deutsche, davon 1 krank; 25 Polen, davon 1 krank, 4 auf Urlaub und 1 in Haft. Summe 40 Mann, 1 Aufseher.

Russische Kriegsgefangene haben zu keiner Zeit im Radhausberg-Unterbaustollen gearbeit **). Dieses Faktum wird für so manchen Kurgast, welcher die Heilstollenkur in Gastein absolviert, aber auch für Personen, welche ein Hotel oder Pension führen, Kurgäste betreuen oder für Fremdenführer und Bergführer von Interesse sein.

Es wird also Zeit, eine wissenschaftlich fundierte Ausarbeitung zum Thema Arbeiterschaft und Zwangsarbeit beim Gasteiner Goldbergbau vorzulegen, da insbesondere viele dankbare Heilstollenpatienten Interesse für die historischen Gegebenheiten und Lebensumstände der Bergarbeiter während der NS-Zeit zeigen.

Diese Ausarbeitung wird unter anderem durch die Tatsache erschwert, dass der Großteil der lokalen Dokumente aus dieser Zeit in den 90er Jahren aus Unkenntnis ihrer historischen Bedeutung vernichtet wurde und auf in Archiven verstreut vorliegende Unterlagen zurückgegriffen werden muss.

 

Führung Silberpfennighöhle

Führung Silberpfennighöhle mit Besuchergruppe in der Eingangshalle gegen Osten. Schön zu sehen sind hier die aus Holzstempeln bestehenden Sicherungseinbauten der Bergknappen aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts.

Im Vordergrund liegt ein inzwischen herabgebrochener Marmorblock, welcher auch im nebenstehenden Bild der Eingangshalle zu erkennen ist.

 

Weitere Bilder von der Silberpfennighöhle und vom Gasteiner Goldbergbau sind in der Vorversion dieser Homepage vom 23. Jänner 2009 eingebunden.

 

Hunt_UntereVertrag

Bergbau Radhausberg: Hunt (Bergtruhe) aus dem Unteren Vertragstollen. Einige weitere Bilder vom Bergbau Radhausberg - dem mit Abstand bedeutendsten Goldbergbaurevier innerhalb der Gesamtreviere Gastein und Rauris - sind im Photoarchiv zusammengestellt.

 

Bockhartunterbau

Bergbau Bockhart: Tachymetrische Vermessung des Imhofschen Bockhartunterbaus. Dabei wurde u.a. das Streichen und Fallen der mit dem Unterbau angefahrenen Erzgänge ermittelt, um diese Daten mit den Obertageausbissen der Erzgänge und Schachthalden in Beziehung setzen zu können.

Rechts unten im georeferenzierten Bild ist die angebliche Römerstrasse in den Bockhart zu sehen. Links in der Mitte befindet sich die sogenannte "Große Schachthalde", an deren nördlichem Fuß einer der beiden Wege zum Oberen Bockhartsee vorbeiführt. Rechts unterhalb der Mitte ist die langgezogene Bergbauhalde des Imhof Unterbaus erkennbar.

Genaue Vermessungen, insbesondere untertags, im Gesamtrevier angewendet, ermöglichen durch Korrelation mit Daten von alten Zugbüchern aus dem 16. Jahrhundert, die Zuordnung von einigen alten Stollennamen zu heute noch mehr oder weniger deutlich erkennbaren Mundlöchern bzw. Bergbauhorizonten.

**) W. Günther behauptet hingegen ohne bibliographischen Nachweis im "Das Buch vom Tauerngold", erschienen 2006, auf Seite 447, dass vorwiegend sowjetische Kriegsgefangene im Radhausberg gearbeitet hätten (wie übrigens bereits im Jahre 2000 im Buch Schatzkammer Hohe Tauern: 2000 Jahre Goldbergbau)

*) siehe dazu die Anmerkung 289 auf Seite 244 in o.a. Buch vom Tauerngold, unter der F. Gruber angibt, dass "F. GRUBER die Indizien für einen römischen Bergbau in einem Vortrag für den Kärntner Naturwissenschaftlichen Verein kritisch aufgelistet hat". Es zählt das geschriebene Wort.

Ein weiteres Beispiel sind Fehleinschätzungen und unhaltbare Behauptungen zur Person Karl Imhofs, kürzlich erneuert und erweitert in Heft 44/2008 res montanarum, Seite 58 bis 67, vom selben Autor.